FASZ über WDR-Klage

Der Aufmacher im Wirtschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FASZ) von letztem Sonntag (16. Dezember 2012) befasst sich auch mit meiner journalistischen Auskunftsklage gegen den WDR. In dem Artikel der FASZ-Redakteurin und promovierten Juristin Melanie Amann geht es grob gesagt um die künftige Rundfunkgebühr und die finanzielle Transparenz der Öffentlich-Rechtlichen. „Wer Transparenz fordert, lief bislang oft vor die Wand. Aber das könnte sich bald ändern“, wie der Fall meiner Klage zeige. Der FASZ-Artikel geht darauf ein, dass weder der WDR-Rundfunkrat Horst Schröder noch der WDR mir als Journalist Auskunft zu der Frage geben wollte, „ob auch der WDR zu den Kunden seines eigenen Kontrolleurs zählt“, wie es die FASZ ausdrückt. Die genannte Frage ist der Kern des nunmehr mittlerweile über viereinhalb Jahre andauernden Rechtsstreits. Die Angabe “Medienberater für Banken und Medienunternehmen” wurde nach meiner Anfrage an den WDR aus dem Lebenslauf von Horst Schröder auf der Webseite des WDR getilgt.

In dem Artikel steht ansonsten noch etwa, dass im neuen Rundfunkstaatsvertrag die Forderung aus dem Kirchof-Gutachten zur Rundfunkfinanzierung, „den Rundfunk schrittweise von Werbung, Sponsoring, oder Quotendruck zu befreien“ als Aspekt nicht mehr auftaucht oder, dass beim Kinderkanal (Kika) über Jahre keinem auffiel, dass ein Mitarbeiter „mit einem Zehntel des Produktionsbudgets“ seine Spielsucht finanzierte.

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